Notre Dame / Audio-Städteführer

Die Kirche Notre Dame gehört zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen Frankreichs. Der Bau wurde 1163 begonnen und dauerte 150 Jahre. Bekannt wurde sie vor allem auch durch den Film der Glöckner von Notre Dame nach einem Roman von Victor Hugo. Quasimodo war gerade nicht da, als wir die Kirche angeschaut haben, aber sie hat auch ohne ihn viel Sehenswertes zu bieten. Wer möchte kann auch auf einen der Türme hochsteigen und schaut dann aus etwa 70 m Höhe auf Paris und die Ile de la Cité, die Insel in der Seine, auf der Notre Dame steht. Neben der Kathedrale gibt’s noch das ein oder andere auf der Ile de la Cité zu sehen, z.B. die Pont Neuf, die trotz ihres Namens die älteste Brücke von Paris ist. Direkt daneben, quasi als Spitze der Insel, der kleine Park Square du Vert Galant, wo man mit Blick auf die Seine und die Pont des Arts den Sonnenuntergang erwarten kann. Oder das Kaufhaus Samaritaine, das 1869 erbaut wurde. Über die Pont St.-Louis geht’s zur nächsten, kleineren Seine Insel St.-Louis. Auf der Brücke geben regelmäßig Straßenmusikanten und Straßenkünstler ihr Programm zum besten.

 


Audio-Städteführer zum downloaden gibts bei:
http://www.pocketvox.com/de/node/13

8.5.07 13:33, kommentieren

Jardin des Tuileries

Wußt ich’s doch, dass Tuileries irgendwo herkommt: tuiles = Ziegel. Und an einer Stelle auf dem Gelände des heutigen Jardin des Tuileries wurden früher mal Ziegel gebrannt. Dann hat Katharina von Medici im 16. Jahrhundert dorthin ein Schloß bauen lassen, das 1871 niedergebrannt wurde. Dadurch wurde dann aber erst der Blick vom Louvre über die Champs Elyssées zum Arc de Triomph frei, wie er heute zu bewundern ist. Die Parkanlage Jardins des Tuileries wurde um 1990 nach den Originalplänen restauriert und ist heute ein beliebter Platz um zwischendurch mal ein Päuschen zu machen. Um die Wasserbassins und auf den Hauptwegen des Parks auf der Seite des Louvre stehen überall grüne Metallstühle, auf denen man sich ausruhen und die Sonne genießen kann. Hier sind wir noch jedes Mal hängen geblieben und haben einen halben Nachmittag vertrödelt. Es gibt’s auch Cafes und am Ausgang zum Place de la Concorde einen Eis- und Crepes-Verkauf und so ist der Park ein beliebtes Ziel bei schönem Wetter, besonders natürlich am Wochenende oder an Feiertagen. Dann können es schon mal richtige Menschenmassen sein, die sich durch den Park bewegen.

 

2.5.07 14:04, kommentieren

Erster Mai in Paris

So, Wochenende über weg gewesen. No Web no blog. Dresden is übrigens auch ganz nett so in der Altstadt, Kneipenviertel in der Neustadt oder Großer Garten bei schönem Wetter. Und heute ist 1. Mai. War noch nie am 1. Mai in Paris oder in Frankreich. Hier ist ja Familienwandern angesagt – alle mit Kind und Kegel raus zum Mai-Wandern und die sonst so idyllischen Wanderwege haben wegen Überfüllung geschlossen – so ein Blödsinn, mach ich nicht mit. Komischer Weise seh ich immer häufiger wie kleine Kinder dabei im Leiterwagen hinterher gezogen werden – wie das Bierfaß am Vatertag – was das wohl zu bedeuten hat. Ich stell mir gerade Millionen Pariser mit kleinen Kindern im Schlepptau auf der Champs Elyssées beim Mai-Wandern vor. Nee, dass kann nich sein, das machen die nich. Oder weiß jemand der das hier liest besser, was in Paris am 1. Mai los ist? Am Ostersonntag war jedenfalls halb Paris in den Tuileries, war ja auch ganz das Wetter danach. Hmmm Tuileries – muß ich gerade noch mal schauen, wo der Name herkommt – morgen mehr.

 

1.5.07 20:00, kommentieren

Montmartre Teil2

Gleich links hinter Sacré Coeur (vorbei an St. Pierre) geht’s zum Place du Tertre mit dem Künstlermarkt von Montmartre. Ist natürlich heute weniger Kunst als für Touristen gemacht, aber optisch machen die Gässchen und der Platz selbst auf jeden Fall was her und der Spaziergang lohnt sich ganz sicher. Und natürlich kann man sich auch in eines der Cafés am Platz setzen und sich das ganze Treiben einfach mal in Ruhe ein Weilchen anschauen. Naja und im Zweifelsfall ist ein gezeichnetes Portrait immer noch ein besseres Mitbringsel, als ein Plastikeiffelturm, der einem überall unter die Nase gehalten wird (und zunehmend in Neonfarben blinkt – wer kauft die Dinger bloß?). Ein Stückchen nördlich vom Place du Tertre liegt das Musée de Montmartre, in dem die Geschichte des Viertels dokumentiert ist (haben wir nicht angeschaut – keine Zeit für Museen – wer’s kennt kann ja kommentieren, ob sich ein Besuch lohnt). Dahinter findet man in der Rue des Saules etwas womit man mitten in Paris sicher nicht rechnet: Einen Weinberg! Ist zwar nicht riesig, aber es reicht jedes Jahr für ungefähr 500 Flaschen Clos de Montmartre, der vom Bürgermeister für wohltätige Zwecke versteigert wird. Eine alternative „Abstiegsroute“ vom Monmartre (oder auch la butte) führt über viele Gassen und Treppen zu Place des Abbesses. Hier geht’s über eine Wendeltreppe ziemlich weit nach unten bis zur Metrostation Abbesses. Statt gleich Metro zu fahren kann man auch noch weiter hinunter durch die Rue Houdon zum Place Pigalle. Im Pigalleviertel gibt’s zwar immer noch Sexshops, aber zwischenzeitlich auch wieder Lokale in denen live Rock- und afrikanische Musik gespielt wird. Von hier aus kommt man über den Boulevard Clichy Richtung Place de Clichy auch am Moulin Rouge vorbei. Direkt neben dem Moulin Rouge führt die Rue Lepic den Berg hinauf, wo man nach 200 m das Café des Deux Moulins findet (für alle Fans von „Amélie“ – ja, also auch für mich).

25.4.07 15:31, kommentieren

Pariskarte

Is ja alles schön und gut mit den Beschreibungen, aber ohne Karte weiß man ja garnicht wo das alles ist. Deshalb bevors weitergeht Zuerst mal hier ein Link zu einer Pariskarte (wer ne bessere kennt bitte kommentieren): http://www.hot-maps.de/europe/france/paris/homede.html

23.4.07 19:27, kommentieren

Montmartre / Scare Coeur

Sacré Cœur, die weiße Basilika auf dem Montmartre Hügel, ist ein weiteres Wahrzeichen von Paris. Sie könnte auf den ersten Blick uralt sein, tatsächlich wurde mit dem Bau aber erst 1877 begonnen und fertiggestellt wurde sie schliesslich 1923. Dabei hat der Architekt verschiedene Baustile von byzantinisch über gotisch bis romanisch einfliessen lassen, weshalb das Bauwerk wohl auch verspottet wurde. Die Kirche Saint-Pierre-de-Montmartre. direkt daneben ist viel älter und im Inneren sind noch Säulen eines gallo-römischen Tempels zu bewundern, also so gesehen eigentlich interessanter. Mir aber egal, Sacré Coeur ist von aussen wie von innen allemal sehenswerter und von den Stufen vor der Kathedrale hat man einen wunderschönen Blick über Paris. Um da hoch zu gelangen fährt man mit der Metro am besten bis zur Station Anvers. Vom Ausgang geht’s direkt die Rue Steinkerque hoch und schon steht man unterhalb von Sacré Coeur auf dem Square Willete (mit dem Kinderkarussell – hat mich gleich wieder an den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erinnert). Jetzt kann man entweder die Treppen hoch – sind schon ein paar mehr, aber dafür find ich diesen Weg schöner – oder man hält sich links und fährt mit der Funiculaire (Drahtseilbahn) zur Kirche hinauf. Wem’s dann noch nicht hoch genug ist, der kann in der Basilika noch mal über 200 Stufen bis in die Kuppel hoch steigen und von dort die Aussicht geniessen.

18.4.07 20:35, kommentieren

Champs Elysées

*wikimodus ??? will hier keiner wissen* Ok, es ist nur ne Straße, aber eben eine ausserordentlich sehenswerte (und wer das nicht meint, kann ja hier kommentieren) und daher gibt’s keine Entschuldigung dafür, dass das hier unter Sehenswürdigkeiten auftaucht – eher schon eine Entschuldigung bei allen Leserinnen meines blogs, dass die Champs Élyssées erst jetzt auftaucht, denn schließlich geht’s dabei vor allem um SHOPPING. Und was soll ich sagen: Lassen wir mal die Versaces und Louis Vittons beiseite - da is ja vor lauter Japanerinnen auch kein Durchkommen ;-) – es gibt hier absolut topaktuelle Mode  zu erschwinglichen, ja teilweise sogar zu Schnäppchenpreisen. Und das wie gesagt für Sachen, die bei uns daheim erst in der nächsten Saison zu überhöhten Neuheitenpreisen im Laden zu finden sind. Um NAMEN ZU NENNEN: z.B. Promod, célio oder NAFNAF – alle übrigens auf der rechten Seite, wenn man die Champs Élyssées hinaufschaut – veni – vidi – vici oder reingehen – kaufen – glücklichsein

Aber auch für die Herren gibt’s was zum Gucken: Mercedes, Toyota, Renault, Peugot und Citroen haben eigene „shops“, wo es die neuesten Modelle, Zukunftsstudien und auch Formel 1-Flitzer zu bestaunen und Fanartikel zu kaufen gibt (Der Ferrari-Shop ist momentan in der Rue Kléber, nicht weit vom Arc de Triomph – wer nicht so gut zu Fuß ist: Metro Kléber, dann weiter Richtung Place du Trocadéro auf der linken Seite).

16.4.07 20:18, kommentieren